Beschreibung
Ein elektrischer Linearantrieb wird hauptsächlich in Anwendungen eingesetzt, bei denen intermittierende axiale Bewegungen und präzise Positionierung erforderlich sind. Im Vergleich zu hydraulischen und pneumatischen Zylindern bieten elektrische Aktuatoren eine saubere und effiziente Alternative, da sie direkt in elektrische Steuerungssysteme integriert werden können und keine Druckmedien benötigen.
Da der Aktuator rein elektrisch arbeitet, kommen keine hydraulischen Flüssigkeiten oder Druckluft zum Einsatz. In Kombination mit der säurebeständigen Edelstahlkonstruktion wird das Risiko von Leckagen und Kontaminationen vollständig vermieden – ein entscheidender Vorteil in hygienesensiblen Bereichen wie der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie. Zusätzlich ermöglichen elektrische Aktuatoren eine konstante Geschwindigkeit über den gesamten Lastbereich, was bei hydraulischen und pneumatischen Lösungen nicht immer gegeben ist.
Die dynamische Zug- und Druckkraft der Standardausführungen beträgt bis zu 28,23 kN. Höhere Kräfte sind durch kundenspezifische Lösungen realisierbar.
Aktuatoren mit Trapezgewindespindel
Diese Aktuatorbauart zeichnet sich durch eine einfache und äußerst robuste Konstruktion aus. Sie basiert auf BJ-Gear Schneckengetrieben, auf denen zylindrische Rohre aus säurebeständigem Edelstahl sowie eine innengewindete Spindel montiert sind. Die Trapezgewindespindel bietet hohe Tragfähigkeit, selbsthemmende Eigenschaften und zuverlässige Positionierung.
Bei Verwendung einer Kugelgewindespindel können lineare Geschwindigkeiten von bis zu ca. 2800 mm/min in Standardprodukten erreicht werden. Höhere Geschwindigkeiten sind durch kundenspezifische Konfigurationen möglich.
Schutzart
Der Edelstahl-Aktuator verfügt über die Schutzart IP69K und kann daher mit Hochdruck- und Heißwasser aus allen Richtungen gereinigt werden, einschließlich der Einwirkung von aggressiven und säurehaltigen Reinigungsmedien. Während der IP69K-Prüfung wird der Aktuator in den Winkeln 0°, 30°, 60° und 90° jeweils 30 Sekunden lang aus einer Entfernung von 10–15 cm besprüht. Die Wassertemperatur beträgt mindestens 80 °C, bei einer Durchflussmenge von 14–16 Litern pro Minute. Zusätzlich ist der Aktuator auf einem Drehtisch montiert, der sich mit 5 U/min dreht.
Diese Schutzart setzt eine entsprechend hohe Staubdichtheit voraus und führt zur IP69K-Klassifizierung, die insbesondere in der Lebensmittelindustrie gefordert wird.
Maximal zulässige axiale Belastung
Die maximal zulässige axiale Belastung der Trapezgewindespindel (Knicklast) ist abhängig von Hublänge und Ausführung, wie unten dargestellt.
Spezifikationen
Datenblätter





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